Fachportal und Datensammlung
Das Fachportal atommuellreport.de sichert das Wissen über Atommüll und seine Gefahren, um es über viele Jahrzehnte zu erhalten. In der Rubrik "DATEN" werden Atomanlagen beschrieben, in denen Atommüll produziert wird oder lagert. In der Rubrik "THEMEN" werden die diversen Themen rund um den Atommüll aufbereitet. Gleichzeitig will der Atommüllreport die Fachdebatte fördern und die nächste Generation für die Probleme interessieren. Mehr dazu unter "PROJEKTE".
Wo ist der Müll? - Aktualisierte Bestandsaufnahme veröffentlicht
Rostende Atommüllfässer, Zwischenlager ohne Genehmigung, Endlager ohne Sicherheit - wir wollen wissen, wo Atommüll produziert worden ist oder produziert wird, wo er lagert, wohin er transportiert worden ist und welche Probleme es an den einzelnen Standorten gibt. Deshalb hat der Atommüllreport das Werk „Atommüll – Eine Bestandsaufnahme für die Bundesrepublik Deutschland“ von 2013 aktualisiert und völlig überarbeitet. Mit der Erstellung der Bestandaufnahme übernehmen wir eine Aufgabe, die die eigentlich Verantwortlichen, die Anlagenbetreiber, der Staat und die Behörden versäumt haben. Mehr Informationen
Buch 468 Seiten, Hardcover mit Beilage (Standorte-Plakat A 1, beidseitig bedruckt), 30.- Euro zzgl. 6,20 Euro (Portoerhöhung ab 1.1.25) Versandkosten innerhalb Deutschlands zu bestellen unter info@atommuellreport.de. Kontaktieren Sie uns gerne bezüglich der Versandkosten in andere Länder.
Atommüllkarte aktualisiert
Die Deutschlandkarte mit den Standorten der Atomanlagen wurde auf den Stand von September 2024 aktualisiert. Erstmals sind auch die Atomanlagen im Bau aufgezeichnet. Auf der Rückseite befinden sich weitere Informationen zum Thema Atommüll. Wo entsteht radioaktiver Abfall? Welche Mengen fallen in Deutschland an? Wie lange strahlen die Abfälle? Und welche Gesundheitsgefahr geht von ihnen aus? Zu diesen Fragen gibt es auf der Informationen und Schaubilder. Die Karte ist für 3.- Euro plus Porto zu beziehen unter info@atommuellreport.de oder bei den Mitgliedsorganisationen des Trägerkreises.
40 Jahre Tschernobyl: Länderbericht Ukraine
Am 26. April 1986 kam es bei einem Sicherheitstest im Reaktorblock-4 des Atomkraftwerks Tschernobyl zu einer Explosion, die den schwersten Atomunfall der Geschichte auslöste. 40 Jahre später schauen wir im aktualisierten Länderbericht zur Ukraine auf das aktuelle Atomprogramm des Landes. Wir blicken auf die Bedrohungslage der Atomanlagen im Kriegsgeschehen und ausführlich auf die kritische Situation am zerstörten Reaktor in Tschernobyl. Trotz der verheerenden Atomkatastrophe von 1986 und der wiederholten Angriffe auf Atomanlagen seit der umfassenden Invasion Russlands im Februar 2022, setzt die Ukraine unvermindert auf die Nutzung der Atomenergie als Hauptpfeiler ihrer Stromproduktion. In den vergangenen zehn Jahren lag der Anteil der Atomkraft im Strommix durchweg bei etwa 50 Prozent. Durch die Auswirkungen des Krieges auf den Betrieb der Atomkraftwerke ist die Stromproduktion seit 2022 jedoch stark rückläufig (Reduktion um etwa 35% zwischen 2021 und 2024). Weiterlesen
Gutachten zu Castor-Transporten von Jülich nach Ahaus
Ein Gutachten der Physikerin Oda Becker im Auftrag der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt untersucht die spezifischen Gefahren der laufenden Transporte von 152 Castor-Behälter aus Jülich nach Ahaus. Aufgrund eines Störfalls im AVR-Reaktor sitzt Cäsium in größeren Mengen im porösen Graphit der Brennelementkugeln und kann bei einem unfallbedingten Brand leicht freigesetzt werden. Graphit ist bereits ab 600°C brennbar und schwer zu löschen. Zusätzlich zu bisherigen Szenarien betrachtet Becker die Auswirkungen eines Drohnenangriffs und kommt zu dem Schluss, dass es zu Freisetzungen bis in etwa 180 Metern Entfernung von der Strecke kommen könnte, die unter Umständen selbst für Menschen in Gebäuden tödlich wären. Mehr Informationen
Die Bedeutung der russischen Atomindustrie für Europa
Rosatom (Föderale Agentur für Atomenergie Russlands) ist eine Staatskooperation, die direkt der russischen Regierung untersteht. Sie leitet sowohl den zivilen als auch den militärischen Atomsektor Russlands. Rosatom unterstehen mehr als 300 Unternehmen und Organisationen mit mehr als 250.000 Mitarbeiter*innen. Die Atomindustrie Russlands ist eng mit der Atomindustrie Rest-Europas verbunden. Weiterlesen
Archiv Deutsches Atomerbe
Mehr als 60 Jahre Atomforschung und Atomenergienutzung in Deutschland und fast ebenso lange dauert die gesellschaftliche Auseinandersetzung darum. Die Anti-Atom-Bewegung hat Geschichte geschrieben. Doch wer bewahrt sie auf? Wer macht sie für die nächste Generation zugänglich? Und wer bereitet sie historisch auf? Zu diesem Zweck wurde am 25. Oktober 2018 der Verein "Archiv Deutsches Atomerbe" in Braunschweig gegründet. Das Archiv sammelt alles was mit der Atomenergienutzung und der Atommüllproduktion in Deutschland und darüber hinaus zusammenhängt, wissenschaftliche Gutachten, Betreiberinformationen, politische Schriften, aber vor allem alle Unterlagen zur Geschichte der Anti-Atom-Bewegung in Deutschland.